Aktuelles aus den Kommunen

Kinderrechte - Spurensuche

05.12.2018

Am 20.11.2018 fand in der Stadt Halle (Saale) in enger Kooperation verschiedener Kinderrechte-Akteure zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention ein Aktionstag unter dem Motto „Kinderrechte - Spurensuche“ statt. Über 200 Kinder aus Kitas und Schulen waren gekommen, um sich mit den Kinderrechten bei einer Kinderrechte-Rallye an verschiedenen kreativen Informations- und Aktionsständen auseinander zu setzen. Die Kinderrechte-Stationen wurden dabei von Schüler*innen (4. Klasse) der Ersten Kreativitätsschule eigenständig betreut, die Erwachsenen waren zur Unterstützung im Hintergrund.
Der Kinderrechte-Aktionstag fand von 10 bis 14 Uhr in der Konzerthalle „Ulrichskirche“ in der Leipziger Straße statt. Organisiert wurde der Aktionstag von der Stadt Halle (Saale) in enger Kooperation mit der Ersten Kreativitätsschule, dem Deutschen Kinderschutzbund Halle (Saale), der Freiwilligen-Agentur Halle Saalkreis, der Unicef Regionalgruppe sowie der Werkstatt KitaQualität. Rückfragen zum Aktionstag sind unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich, Ansprechpartner ist hier der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mirko Petrick.
Die Idee für den Aktionstag entstand im Rahmen der Netzwerkarbeit verschiedener Kinderinteressensvertretungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November führten die beteiligten Kommunen und Institutionen verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durch, die als gemeinsames Signal der Netzwerkpartner für die Umsetzung der Kinderrechte Wirkung zeigen sollen.
Quelle: Pressemeldung der Stadt Halle (Saale) vom 15.11.2018

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Kinderrechte umsetzen - alle können mitmachen 
23.11.2018

Das geht alle an: Kinder haben Rechte. Und sie sollten nicht nur auf dem Papier der UN-Kinderrechtskonvention stehen. Dafür demonstrierten in Stuttgart und Karlsruhe am Internationalen Tag der Kinderrechte insgesamt über 400 Menschen. Ihre Forderungen waren vielfältig und bezogen sich zum Beispiel auf mehr Mitbestimmung für Kinder und mehr Zeit für Spiel und Erholung.

Jeweils rund 200 Demonstrantinnen und Demonstranten jeden Alters machten sich in Stuttgart und Karlsruhe am Dienstag, 20. November, für Kinderrechte stark. „30 fahren in der Tempo-30-Zone!“, „Spielen ist ein Kinderrecht“, „Recht auf Meinungsfreiheit“, „Ich darf laut sein!“: Diese und viele weitere Forderungen standen auf den Plakaten der Kinder. In ihren Kitas und Schulen hatten sie sich im Vorfeld mit Kinderrechten beschäftigt und ihre wichtigsten Anliegen zu Papier gebracht. In Stuttgart stellten einige der Kinder ihre Forderungen den Demo-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern selbst vor. In Karlsruhe nahm Bürgermeister Martin Lenz den Demonstrationszug in Empfang und las die Forderungen auf den Transparenten nacheinander vor.

„Wer Kinderrechte umsetzt, erschafft eine bessere Welt!“: „Wir müssen Kinderrechte ernster nehmen“, unterstrichen Carola Kammerlander, Begründerin der element-i Pädagogik, (in Stuttgart) und Clemens Matthias Weegmann, Geschäftsführer der element-i Schulen, (in Karlsruhe). Sie riefen Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen auf, Kindern mit echtem Interesse zuzuhören. Sie sollten den Mädchen und Jungen die Möglichkeit geben, wirklich mit zu entscheiden und Gemeinschaft zu gestalten. „Kinder brauchen Spielräume und Rückzugsmöglichkeiten, um sich zu entfalten und gut zu entwickeln!“, sagten sie dann. So könnten sie zu starken, ausdauernden, kreativen und liebevollen Persönlichkeiten heranwachsen. „Das heißt: Wer Kinderrechte umsetzt, erschafft eine bessere Welt“.

Quelle: Pressemeldung der element-i-Bildungsstiftung vom 23.11.2018

 

Mitteldeutsche Kinderinteressensvertretungen vernetzen sich
12.11.2018

Erste gemeinsame Aktionen zum Tag der UN-Kinderrechte


Zukünftig wollen Kinderinteressensvertretungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besser in Fachaustausch treten. Seit Dezember 2017 treffen sich verschiedene kommunale Institutionen aus Mitteldeutschland und haben im August 2018 eine kontinuierliche Zusammenarbeit als Netzwerk Kinderrechte in Mitteldeutschland (KIMi) vereinbart.

Mitglieder der Arbeitsgruppe sind bisher die Stadt Leipzig, das Kinder- und Jugendbüro Leipzig, der Kinderschutzbund Thüringen, Kinderschutzbund Sachsen, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Halle, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Weimar, die Kinderbeauftragte der Stadt Magdeburg, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Dresden, die Kinderbeauftragte der Stadt Chemnitz, die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen, KinderStärken e.V., sowie das Kinder- und Jugendbüro Dresden.
Weitere Vertretungen für Kinderinteressen aus Mitteldeutschland sind herzlich willkommen.

Das Netzwerk möchte sich nun regelmäßig über aktuelle kinderpolitische Themen und kommunale Aktionen zum Thema Kinderrechte austauschen.
Weitere Schwerpunkte liegen bei der Stärkung von Beteiligungsstrukturen, fachlicher Qualifizierung und der gegenseitigen Unterstützung bei Anliegen die Kinderinteressen betreffen.

Dabei geht es auch darum, gemeinsame Projektideen zu entwickeln, um die UN-Kinderrechte bekannter zu machen. Anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung der UN-Konvention am 20. November haben die beteiligten Kommunen und Institutionen erstmals verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt, die als gemeinsames Signal der Netzwerkpartner für die Umsetzung der Kinderrechte Wirkung zeigen sollen.

Das Netzwerk ist über die e-mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

 

Das Jahr der Demokratie in Leipzig
26.10.2018

Das Jahr 2018 ist für Leipzig das Jahr der Demokratie, welches auf eine Initiative des Stadtrates Leipzig zurückgeht. Mit dem Ratsbeschluss vom 26. Oktober 2016 wurde die Verwaltung beauftragt, dieses Themenjahr vorzubereiten.
Auf verschiedenen Ebenen setzen sich die Leipziger*innen mit dem Thema Demokratie auseinander:
• Demokratie leben in der repräsentativen Demokratie unserer Kommune
• Demokratie leben im alltäglichen Zusammenleben unserer Stadt und unseren Stadtteilen
• Demokratie leben an besonderen und bedeutsamen Orten
• Demokratie leben im internationalen Austausch.

In die Vorbereitungen zu diesem Themenjahr wurde von Beginn an die Leipziger Stadtgesellschaft aktiv einbezogen.
Mit dem Ziel, die lokale Demokratie zu stärken, fanden und finden zahlreiche Veranstaltungen und Projekte durch ganz unterschiedliche Akteure statt. Zur Ausgestaltung des Jahres der Demokratie wurde ein Förderprogramm aufgelegt. Über einhundert Vereine und Initiativen bewarben sich darauf.
Über das Jahr verteilt gibt es die unterschiedlichsten Veranstaltungen, Projekte, Angebote, Aktionen.
Nähere Informationen sind zu finden unter:
www.demokratie.leipzig.de

 

1. Leipziger Kinderkongress am 04.10.2018
25.10.2018

Die Leipziger Kulturfabrik Werk 2 war am 4. Oktober 2018 Gastgeberin des Leipziger Kinderkongresses. Gemeinsam mit dem Leipziger Kinder- und Jugendbüro (Deutscher Kinderschutzbund Leipzig e.V.), dem soziokulturellen Zentrum Haus Steinstraße e.V. und dem Jugendzentrum Halle 5 e.V. veranstalteten das Werk 2 den Kongress, an dem 120 Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren aus ganz Leipzig teilnahmen. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister Burkhard Jung und dem Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerk Holger Hofmann eröffneten die Kindermoderatorinnen und –moderatoren den Kongress. In neun Workshops arbeiteten die Kinder mit erwachsenen Verantwortungsträgern zu ihnen wichtigen Themen, wie Gesundheit, Mitbestimmung, Gerechtigkeit oder auch Miteinander und Mobilität. Die Workshop-Leiterinnen und Leiter waren Mitarbeiter_innen der Leipziger Stadtverwaltung und von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Die Intension der Workshopleiterinnen und – leiter war es vor allem, konkrete Anreize, Hinweise und Bedarfe für ihre tägliche Arbeit mitzunehmen, um so den Wünschen und Bedürfnissen von jungen Menschen in Leipzig gerechter zu werden. So werden die Arbeitsergebnisse teilweise in konkrete Projekte überführt oder für die politische Arbeit genutzt. Einige Rückmeldungen, die bestimmte Quartiere betreffen, werden zum Beispiel an die zuständigen Stadtbezirksbeiräte zur Bearbeitung weitergeleitet. Neben den zahlreichen Angeboten für Kinder gab es für die erwachsenen Besucher parallel einen Workshop zum Thema „Kinderrechte in der Schule“, durchgeführt vom Leipziger Kinder- und Jugendbüro. Die Umsetzung der Kinderrechte fängt bekanntlich in den Köpfen der Erwachsenen an.
Weitere Informationen finden sie unter:

https://www.kinderkongress-leipzig.de/

 

Weimar - Postkarten zu ausgewählten Kinderrechten
04.01.2018

Als Ergebnis eines Malwettbewerbes für Kinder wurden im November 2017 Postkarten zu den Kinderrechten herausgegeben. Zunächst wurden 5 Motive von einer Kinderjury ausgewählt. Die Postkarten zum Artikel 28, Recht auf Bildung, Artikel 31, Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung, Artikel 2, Recht auf Gleichheit und Artikel 9 und 18  Recht auf Fürsorge durch beide Eltern sowie Artikel 19, Recht auf Schutz vor Gewalt sind kostenfrei im Kinderbüro der Stadt Weimar erhältlich. Die Motivserie wird 2018 fortgesetzt.
Weitere Informationen unter www.kinderbuero-weimar.de

 

Halle (Saale) - 25 Jahre Kommunale Kinderinteressenvertretung
08.01.2018

Die Stelle der/des Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Halle (Saale) war seit dem 01. Januar 1993 erstmals besetzt. Grundlage der Arbeit war von Beginn an neben dem KJHG (SGB VIII) das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) vom 20. November 1989, welche am 05.04.1992 in Deutschland in Kraft trat. Nach einigen Jahren Pause gibt es seit Mai 2011 wieder einen hauptamtlich tätigen Kinder- und Jugendbeauftragten. Zum 25jährigen Jubiläum lädt die BAG zu einer Fachtagung im Juni 2018 in die Saalestadt Halle ein.
Weitere Informationen unter www.halle.de